Abhängig auf welchem Geräte oder mit welcher Software du auf die gleiche Strecke schaust, sind die Höhenmeterangaben sehr unterschiedlich? Das hat vor allem einen rechnerischen Grund. Natürlich kann auf einem Gerät der Barometer genauer sein als aus einem anderen Geräte. Dies macht aber gar nicht so viel aus. Genauso wenig ist der Grund, ob das Gerät gerade kalibiert ist, oder nicht. Die Höhenmeter werden ja relativ gezählt, ohne Kalibrierung stimmt dann „nur“ die Anfangshöhe und genauso die Endhöhe nicht. Entscheidender ist, ab wann zählt ein Höhenmeter!

Ist eine Strecke nur ansteigend, sprich jeder Messpunkt ist höher als der vorherige Messpunkt, ist es denkbar einfach. Die Höhenmeter sind der höchste minus dem niedrigste Messpunkt. Was aber, wenn eine Strecke wellig ist und somit mal ein Messpunkt ein paar Zentimeter unter, mal über dem letzten Messpunkt liegt? Hier gibt es je nach Geräte/Software eine Grenze ab, wann ein Höhenmeter überhaupt zählt. Dies ist oft, aber nicht immer um die 3 Meter. Sprich, wenn du 2,99m „bergauf“ fährst und dann 2,99m „bergab“ wird dies nicht als Höhenmeter gezählt, sondern als flache Strecke mit 0 Höhenmetern, gleiches gilt für 10cm bergauf, 10 cm bergab, 10cm bergauf, 10cm bergab… Genau hier liegt auch oft die Logik in den Verfahren, wo Strava und GarminConnect die Höhenmeter „neu“ berechnen und auf die Werte kommen, die wir so kennen.

Und genau dies ist auch der Grund, warum bei richtigen Anstiegen, die Werte sehr nah beisammen liegen, bei welligen bzw. flachen Strecken aber weit auseinander. Auf einer relativ flachen Strecke liegt der Unterschied zwischen der zentimetergenauen Addition der Höhenmeter und der Glättung im Bereich Faktor 3 und hier ist der Unterschied umso geringer, umso besser der Barometer ist.

Für uns ist ein ganz wichtiger Punkt, dass du auch während des Trainings alle anderen icTrainer-Funktionen nutzen kannst. So ist es z.B. auch in einer laufenden Trainingseinheit möglich, diese noch anzupassen, zu spulen, ihr Musik hinzuzufügen und vieles mehr. Dies verhält sich somit wie draußen, wo du dich auch kurzfristig entscheiden kannst, die Einheit zu verlängern, zu verkürzen oder noch einen Anstieg (und damit ein Belastungsintervall) mehr zu fahren. Dies geht aber nur mit einer Oberfläche (UI-UserInterface), die anfänglich sicherlich etwas überladen wirkt. Man gewöhnt sich aber schnell daran und weiß dieses „Feature“ dann bald zu schätzen.

Die Ermittlung der Höhenmeter sind fast eine philosophische Wissenschaft für sich, was daran liegt, dass die Erfassung der Höhenmeter für jeden einzelnen GPX-Punkt viel zu ungenau ist, egal ob die Höhe barometrisch oder auf Kartenbasis ermittelt wurde. Es gibt kein einheitliches Vorgehen, wie Höhenmeter in den einzelnen Plattformen gerechnet werden, jede Plattform nutzt andere Glättungs/Berechnungsverfahren um die Höhenmeter möglichst genau zu ermitteln. Geht eine Strecke fast durchgängig bergauf, fallen diese Ungenauigkeiten kaum auf, der nächste GPX-Punkt ist trotz Ungenauigkeiten höher als der letzte. Bei welligen Strecken fallen diese Unterschiede aber stärker in’s Gewicht und führen zu einem unterschiedlichen Ergebnis der gefahrenen Höhenmeter.

Hierzu ein paar Vergleiche auf Basis einer mit einem Garmin-Radcomputer gefahren Strecke des Challenge Roth (erste Runde plus Abfahrt, d.h. 93,6 km, die zweite Runde ist nur knapp 85km lang), die diese sehr gut verdeutlichen:

Die hieraus resultierende GPX-Datei hat 11.236 einzelne Punkte. Rechnet man die Höhenmeter zentimetergenau kommt man auf 1.397hm (a). Rechnet man wieder alle Höhenmeteränderungen kleiner als 3m heraus, kommt man auf 701hm (b).

Die Originalstrecke kommt bei GarminConnect mit Höhenkorrektur auf 803hm (c) und ohne Höhenmeterkorrektur (d.h. barometrisch) auf f=709hm (d). Wir sehen, dass somit (b) und (d) nur 8 Meter auseinander liegen. Dies sollte als ein realitischer Wert sein.

icTrainer glättet die Strecke im GPX-Modus mit dem Mittelwert von jeweils 15 Sekunden, somit kommt man noch auf 751 Punkte mit zentimetergenauen 804hm (e) und wieder alle Höhenmeteränderungen kleiner als 3m herausgerechnet 699hm (d). Somit entspricht der Wert (d) aus icTrainer wieder fast genau den oben genannten Werten (b) und (d).

Lädt man nun die in icTrainer gefahren Strecke nach GarminConnect hoch, so kommt man dort mit Höhenkorrektur auf 901hm (g) und ohne Höhenmeterkorrektur auf 702hm (h). Auch hier sehen wir der Wert (h) liegt sehr nah an (d), (b) und (d).

Man sieht hier die breit gefächerten Ergebnisse. Challenge Roth gibt für die Gesamtstrecke übrigens 1.200hm an, was 625hm auf der ersten Runde plus Abfahrt und 575hm für die zweite Runde bedeuten würden. Diese Angabe ist also nochmals deutlich niedriger gerechnet.

Ähnliche Informationen finden sich auch in folgendem Artikel zum gleichen Thema.

Wir würden uns wahnsinnig freuen, wenn Du GPX-Videos von Wettkampfstrecken, berühmten Anstiegen oder tollen Runden mit uns teilst und die von Dir aufgenommenen Videos zum Download für alle zur Verfügung stellst. Uns reicht an der Stelle die mp4- und die dazu passende fit-/gpx-Datei. Schreib einfach eine Mail und wir klären, wie wir die Daten austauschen können.

Natürlich ist es eines unserer Ziele viele Trainingsprogramme mit motivierender Musik anzubieten. Problem dabei ist, dass dies entweder Kosten verursacht, welche wir wieder umwälzen müssten oder wir benötigen genügend lizenzfreie Musik.

Falls ihr bereit seid eure eigene Musik bzw. Musik eure Band

  • GEMAfrei
  • mit Creative-Commons-Lizenz 3-0/4.0 (CC3.0/CC 4.0)
  • oder einer Professional Lizenz

in die Trainingsprogramme integrieren zu lassen, bekommt ihr neben unserer ewigen Dankbarkeit auch die dementsprechende Namensnennung in den Trainingsprogrammen.

Bei einer Professional Lizenz bleibt die Nutzung der Musik auf das Projekt icTrainer beschränkt, d.h. weder wir noch sonst jemand darf die Musik außerhalb von icTrainer verwenden, bei der Creative-Commons-Lizenz gibt es diese Einschränkung nicht. Ihr müsst uns daher bei Weitergabe der Musik nur mitteilen, welche Lizenz gewählt werden soll.

Ihr könnt uns die Musik per Kontaktformular senden oder zumindest darüber den Kontakt anbahnen und wir klären vorab die Details. Wichtig ist, dass ihr wirklich die Rechte an der Musik besitzt, sonst bringt ihr uns in Teufels-Küche.

Dies ist notwendig, damit BluetoothLE aktiviert werden kann: Es müssen hier zwei Berechtigungen erteilt werden: ACCESS_FINE_LOCATION / ACCESS_COARSE_LOCATION. Wir greifen an keiner Stelle über das Device auf deine Standort-Informationen zu.

Einige Virenscanner erkennnen ausführbare Dateien (.exe) zuerst immer als verdächtig und unterziehen die Datei dann einer gesonderten Prüfung. Dies passiert nur beim ersten User, der die Datei aufruft und nur einmal mal. Wenn diese erfolgt ist (normalerweise nach 90 Minuten), kann man die Datei danach ganz normal ohne die Warnung starten.

Wir versuchen dieses Problem vorab zu lösen, indem wir die Datei bei den Virenscanner-Herstellern einreichen, damit die Datei überprüft wird. Wir sind aber auf eure Hilfe angewiesen, sprich, wenn ihr einen Virenscanner habt, der icTrainer als verdächtig meldet, gebt uns bitte Bescheid und sagt uns, welchen Virenscanner ihr nutzt und wir setzen uns mit dem Hersteller in Verbindung, damit dies dort zukünftig vor unserer Auslieferung einer neuen Version gecheckt wird.

Ausgeschrieben heißt das Tool Indoor-Cycling-Trainer.

  • es ist somit kein ANT+-USB-Stick für die Verbindung an Tablet, Laptop oder Rechner notwendig, BluetoothLE unterstützen all diese Geräte aber von Haus aus;
  • du kannst weiterhin alle Trainingsleistungen wie gehabt parallel per ANT+ an deinem normalen Fitness-Tracker (Radcomputer, Fitness-Uhr, …) messen und auch an die App deiner Wahl übertragen und wir kommunizieren parallel per BluetoothLE mit den Geräten; wir zwingen dich damit nicht in einen anderen Kosmos;
  • für Windows und MacOS kannst du dich aber mittlerweile mit deinem ANT+-Herzfrequenz-Gurt bzw. deine Fitness-Uhr mit ANT+ verbinden, vorausgesetzt du hast einen ANT+-USB-Stick an deinem Windows/Mac-Rechner installiert.
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